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Tesla: Neuhardenberg: Abholzung am Airport sorgt für Spekulationen
Foto: DieRandberliner
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Neuhardenberg: Abholzung am Airport sorgt für Spekulationen

Gibt es einen Zusammenhang mit Tesla?

15. März 2024   Lesezeit: 3 Min.
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Zwischenablage
Tesla: Neuhardenberg: Abholzung am Airport sorgt für Spekulationen
Foto: DieRandberliner

Wer in den letzten Wochen rund um das Gelände des Airports in Neuhardenberg unterwegs war, konnte sehen, dass an mehreren Stellen umfangreiche Rodungen stattfanden. Insbesondere entlang der Privatstraße, die von der B167 aus Richtung Altfriedland kommend nördlich des Flughafengeländes entlang führt, wurde der Waldbestand deutlich zurückgenommen.

Aber auch an der Zufahrt Museumsstraße sowie an der Zufahrt Oderbruchstraße zum Hangar sind Holzstapel zu sehen. Was sind die Gründe für diese Arbeiten?

Flughafen-Chef Uwe Hädicke stellt klar, dass diese Baumarbeiten in keinem Zusammenhang mit den Parkflächen stehen, die von Tesla angemietet wurden. „Diese Maßnahmen fanden ausschließlich auf dem Gelände des Airports statt und dienen der flugaffinen Nutzung des Geländes“, sagt Uwe Hädicke. Speziell die Maßnahmen im Nordwesten des Geländes dienten zum einen der Verkehrssicherungspflicht und sind andererseits vorbereitende Maßnahmen für die Einführung von satellitengestützten Anflugverfahren. Dabei geht es um eine nachhaltige Wuchshöhenbegrenzung im luftverkehrstechnischen Umfang.

Bezüglich der weiteren Abholzungen teilte der Airport-Chef mit, dass es sich um Rodungen auf Flächen handelt, die einmal gewerblich genutzt werden sollen. „Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen mir Gewerbefläche und Landebahn und wollen diese auch nutzen“, unterstreicht Uwe Hädicke, schloss aber aus, dass es einen Zusammenhang mit Tesla gibt, wie zum Beispiel eine Erweiterung von Abstellflächen. „In der letzten Zeit gab es immer mal wieder Zeiten, wo wir rappelvoll mit Teslas waren. Aber es gab auch Zeiten, wo wieder fast alle weg waren“, sagt er und sagt weiter, „dass die Schwankungen durchaus in der Verschiffung in den Seehäfen ihre Ursachen haben.“

Die Maßnahmen seien alle ordnungsgemäß bei der Forstbehörde angemeldet und genehmigt worden, teilt Hädicke mit. Die gerodeten Bereiche hätten darüber hinaus eine Fläche von zwei Hektar nicht überschritten. Durch eine Baustellenampel geregelt ist aktuell die Zufahrt über die Museumsstraße, von der aus die Tesla-Trucks auf das Gelände gelangen. Hier finden Sanierungsarbeiten an der Straße statt, wofür ebenfalls Bäume weichen mussten. „Diese Verbesserung kommt auch dem Flugplatzmuseum zugute“, sagt Uwe Hädicke und erinnert daran, dass in diesem Jahr das 90. Jubiläum des Flugplatzes groß gefeiert wird, wofür auch die Zufahrten und Parkflächen entsprechende hergerichtet werden müssen.

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